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12 A Gudiña

Erstmal hoch zum Alto de A Canda (1.265 m), das ist anstrengender als gedacht. Dafür ist der Weg richtig schön. Auf der Passhöhe beginnt Galizien. Und irgendwie sind wir plötzlich wieder bei KM 246 nach Santiago. Kurz vor der Passhöhe waren es noch 212km. Wir stellen die folgende Theorien auf: A) Du bist im Kreis gelaufen B) Pilger trinken manchmal zu viel Bier oder Wein und laufen Zickzack C) Es ist der längere Weg der Wegvariante über Verin angegeben. D) Als Pilger musst Du Buse tun und Rückwärts laufen E) darf der liebe Leser bei den Kommentaren angeben. Galizien ist bekannt als die regenreichste Provinz Spanien was sich schon bald durch dumpfes und immer näher kommendes Donnergrollen bestätigt. Und dann öffnet der Himmel seine Schleusen, der Wind peitscht ja und ein paar Hagelkörner sind auch dabei. Trotz Regenumhang sind wir ruckzuck nass. Wasserdichte Schuhe haben dabei den großen Nachteil, Wasser was oben reinläuft kann unten nicht raus. In einer Garage in O Cañizo können wir unterstehen und das Regenende abwarten, was dann doch nicht das Ende vom Regen sein sollte. In A Gudiña erreichen wir die modere und große Albergue die sehr nach ein riesen großen Trocknungsraum aussieht den überall hängen massenweise Klamotten zum Trocknen.

Nach eine Anekdote von der Pause in der Bar: 

Wir setzen uns gemeinsam an den Tisch. Anemike und Will essen riesengroße Bocatillios mit Schinken. Dann legt sich auch schon ein Hund unter der den Tisch, ob er wohl auf ein Stückchen Schinken hofft? Als dann aber die beiden Ihre Reste in eine Plastiktüte zum Mitnehmen verpacken, steht er auf und ist weg.

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Kommentare: 1
  • #1

    Martin (Mittwoch, 29 April 2026 07:28)

    Aber mit offenen Jesuslatschen willst du ja auch nicht pilgern ;) Und wegen der Entfernung, gute Frage .... ich tippe auf "falsch abgebogen" oder an der Wegmarkierung davor falsch abgelesen, die 212 waren eigentlich 276 oder so.....