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9 Asturianos

Kurzer Nachtrag zu gestern: Abend waren wir noch Essen in der bei „Me gusta Comer“. Wir hatten ein 3 Gänge Menü vom feinsten, Suppe, Fleisch und zum Nachtisch ein spanischer Pudding mit Eis. Dazu noch Wein, Kaffee und sogar noch ein Schnaps zum Abschluss. Wir konnten es fast nicht glauben das das alles nur 18 Euro gekostet hatte. Die Albergue Virgen de Carballada haben wir zum Sonnenaufgang rundum zufrieden verlassen und sind in die Morgenfrische gestartet. 9,2km sind ganz schön lange wenn man noch keinen Morgenkaffee hatte. Und dann hat das Hotel/Restaurant am Weg am Ortsrand von Mombuey geschlossen. Der Blick in Google-Maps liefert keinerlei Hinweise auf Cafes oder Einkaufsmöglichkeiten in diesem Dorf. Also haben wir in einer „ich brauche Kaffee-Panik“ an der Tankstelle Capuchino aus dem Kühlregal geholt, dazu noch geschmacksverarmte schlabberige Sandwiches in Vakuumverpackung. Diese Dinge haben wir dann ohne jegliches Empfinden von Genuss den Verdauungsorganen zugeführt. Wir laufen weiter in den Ort hinein, und sehen zwei Einkaufsläden, eine Bäckerei in der ich ein mit Wurst, Schinken und Tomaten gefülltes Brot kaufe und min 5 Cafés. Endlich gibt es echter Kaffeegenuss und kein Blumenwasser. So gestärkt geht es weiter durch abwechslungsreiche Landschaften. Wir passieren noch eine Gruppe freilaufender Pferde und haben dann nach gut 25km unser Quartier erreicht. Die Albergue de peregrinos de Asturianos erinnert von außen an eine Turnhalle und war auch nicht ganz leicht zu finden. Doch wir haben wir alles was wir brauchen zum Wohlfühlen.

Etappe 8.     Etappe 10

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Kommentare: 1
  • #1

    Oli Haupt (Sonntag, 26 April 2026 07:08)

    Mein lieber Bernd: Da ich ein alter Unterwegs-Esser bin, kriegst du bei unserem nächsten Treffen wichtige Hinweise zur Nahrungsaufnahme in der Tankstelle. Viel Vergnügen weiterhin